Die Nominierten von diesem Jahr sind nun online. Die Kategorie TV ist dieses Jahr aufgeteilt in zwei Unterkategorien. Sie heißen "Beste Reportage" und "Bester Beitrag in einer tagesaktuellen Sendung". Am 28. Januar 2010 findet die Preisverleihung in München statt sowie die Ehrung des CNN Journalist of the Year.
Beste TV-Reportage
Titel: Die Weggeworfenen - Geschichte einer Abschiebung
ZDF
Vita: Lutz Ackermann ist freier TV-Journalist in Berlin. 1977 geboren und aufgewachsen in Solingen, studierte er bis 2004 an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Germanistische Sprachwissenschaften, Neuere Deutsche Philologie und Soziologie. Währenddessen war er als Lokalreporter für Tageszeitungen und Radio tätig. Von 2005 bis 2007 machte er sein Volontariat in der Radaktion des SPIEGEL TV Magazins in Hamburg. Im Anschluss entschied er sich für das Leben als Selbstständiger und arbeitet seitdem als freier Autor und VJ-Kameramann in Berlin für verschiedene Sender und Formate, u.a. für den rbb, das ZDF und weiterhin für SPIEGEL TV. 2008 gründete er zusammen mit Manka Heise und Robert Härtel „Die Ferngucker“, ein Büro für TV & Journalismus. Für den ZDF-Film „Die Weggeworfenen“ erhielt er 2009 zusammen mit den Autoren Anita und Marian Blasberg den Civis Media Preis.
Anita Blasberg, geboren am 9.6.1977 in Düsseldorf, studierte Sozialwissenschaften, Politikwissenschaften, Psychologie und Germanistik in Düsseldorf. Anschließend besuchte sie die Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg. Vier Jahre arbeitete sie als Autorin. Seit Januar 2009 ist Blasberg Redakteurin im ZEIT-Dossier, sie wohnt in Berlin. Auszeichnungen: 2008 Erich-Klabunde-Preis für sozial engagierten Journalismus und Otto-Brenner-Preis für kritischen Journalismus. 2009: Civis Preis und Robert Geisendörfer Preis.
Marian Blasberg, geboren 1975, studierte Philosophie und Germanistik in Düsseldorf. Im Anschluss besuchte er die Deutsche Journalistenschule in München. Seit 2006 arbeitet Blasberg als Pauschalist bei der ZEIT (Ressorts Magazin und Dossier). Auszeichnungen: Erich-Klabunde-Preis für sozial engagierten Journalismus (2008), Otto-Brenner-Preis für kritischen Journalismus (2008), CIVIS-Preis (2009).
Interview mit Lutz Ackermann, Anita Blasberg, Marian Blasberg
Titel: Kindersklaven
WDR, Red. die story
Vita: Rebecca Gudisch, geboren am 16.02.1979 in Köln, studierte von 1999 bis 2006 in Dortmund Journalistik, Politik und Foto-Design. Sie arbeitete als freie Autorin für die Dürener Zeitung und die Süddeutsche Zeitung. Während des Studiums volontierte sie beim Westdeutschen Rundfunk in Köln. Seit 2002 arbeitet sie als freie Autorin und Reporterin im Bild für den WDR und die ARD vor allem für die Redaktionen die story, Hier & Heute, Markt, Plusminus, Menschen hautnah. Schwerpunktmäßig befasst sie sich mit Themen rund um die Arbeitswelt. Als Reporterin war Rebecca Gudisch an der Umsetzung mehrerer junger Formate für den WDR und die ARD beteiligt (z.B. "die tester" und "Echtzeit"). In den Jahren 2006 und 2007 recherchierte sie alleine vier Mal in Indien zum Thema Kinderarbeit und Menschenrechte, unter anderem in abgelegenen Dörfern.
Titel: Wem gehört das Meer?
WDR
Vita: Sarah Zierul, 1978 in Düsseldorf geboren, studierte nach ihrem Abitur in Leverkusen Politikwissenschaft, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft und Pädagogik an der Universität zu Köln und Universidad de Málaga (Spanien), zahlreiche Artikel für das Solinger Tageblatt Volontariat beim NDR, Hamburg, Freie Autorin und Regisseurin für Monitor (WDR/ARD), MareTV (intensive Beschäftigung mit dem Thema Meere) und Abenteuer Wissen (ZDF) u.a.
Bester Beitrag in einer tagesaktuellen Sendung
Titel: Ein Mann jagt sein Geld
ZDF heute-Journal, Drehscheibe Deutschland, Hallo Deutschland
Vita: Carsten Behrendt arbeitet in Berlin beim ZDF. Als Reporter und Videojournalist berichtet er als Inlandskorrespondent für die Nachrichten und Magazine des Senders. Regelmäßig ist er als Ein-Mann-Team für aktuelle Einsätze und längere Reportagen auch im Ausland unterwegs, in diesem Jahr für eine Dokumentation über die Milleniumsziele der Vereinten Nationen und eine Reportageserie zur Bundestagswahl im heute-Journal. Carsten Behrendt hat Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Universität der Künste Berlin studiert und anschließend die Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg besucht. Neben seiner Reportertätigkeit unterrichtet er Fernseh- und Videojournalismus. Carsten Behrendt ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Titel: Besuch in einem privaten Behindertenheim für
Kinder
RTL Television - RTL Nachtjournal (beide Beiträge)
Vita: Nach dem Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, Rechtswissenschaft, und Geschichtswissenschaft an der Freien Universität Berlin folgten Hospitanzen und freie Mitarbeit bei Deutsche Welle TV in Berlin, bei n-tv und sid. Von 2005-2007 besuchte Pia Schrörs die RTL-Journalistenschule und lernte das RTL Hauptstadtstudio, RTL Aktuell, RTL Nachtjournal, RBB Berlin, Staatlicher Rundfunk Taiwan (Radio Taiwan International), Interpool TV kennen. Seit Mai 2007 arbeitet Schrörs als freie Journalistin in China, ist China-Korrespondentin für die RTL Gruppe und am Aufbau des RTL Büros in Peking beteiligt.
Bester Beitrag in der Kategorie Radio
Titel: I don’t like Mondays – Der Amoklauf von San Diego
WDR 2
Vita: Frank Kühn, geboren am 12. Juli 1978 in Suhl (Thüringen), studierte Journalistik und Politik in Dortmund. Danach folgte ein Volontariat beim Westdeutschen Rundfunk. Von 1997–2000 arbeitete er als freier Mitarbeiter für diverse Lokalzeitungen und private Radiostationen. Seit 2001 ist er für den ARD Hörfunk und das ARD Morgenmagazin freiberuflich tätig, seit 2005 auch als Redakteur beim WDR Hörfunk.
Titel: Oh Amerika
Eldoradio - Campusradio der Universität Dortmund, Deutsche Welle
Vita: Die Diplom-Journalistin arbeitet als politische Redakteurin und Reporterin bei der Deutschen Welle und beim Westdeutschen Rundfunk. Sie hat beim WDR volontiert und studierte Journalistik und Politik in Dortmund, Washington D.C. und New York. In den USA forschte sie 2008 ein halbes Jahr lang zum Wahlkampf des US-Präsidenten Obama. Seitdem ist sie immer wieder als Reporterin in der Welt unterwegs...
Bester Beitrag in der Kategorie Print
Titel: Die Treppe der Willigen
brand eins
Vita: Mathias Irle, 1976 in Siegen geboren, begann nach seinem Abitur das Studium der Psychologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und an der Universidad Autonoma de Barcelona. Danach folgte ein Volontariat an der Journalistenschule des Axel Springer Verlags, Hamburg. Im Anschluss schrieb Irle als Kolumnist für das Stil-Ressort der Welt am Sonntag. Heute ist er fester Autor beim Wirtschaftsmagazin „Brand Eins“, schreibt als Sachbuchautor für den „Rowohlt Verlag“ und als regelmäßiger Autor für Neon, Süddeutsche Zeitung Magazin, FAZ und Die Zeit. Außerdem befindet sich Irle in der Ausbildung zum Psychotherapeuten.
Titel: Generation Zukunft
Wirtschaftswoche
Vita: Seit Ende 2008 Ressortleiter Technik+Wissen bei der WirtschaftsWoche in Düsseldorf. Geboren 1977 in Berlin. Nach dem Politik- und VWL-Studium in Hamburg und einem sechsmonatigen Forschungsaufenthalt in Indien Besuch der Georg-von-Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten. Stationen der Ausbildung: Handelsblatt, Der Spiegel und WirtschaftsWoche. Zuvor Autor für die Financial Times Deutschland, den Norddeutschen Rundfunk, die Neue Zürcher Zeitung und die NZZ am Sonntag gearbeitet. Seit 2008 Associate der Stiftung Neue Verantwortung und während des Studiums Unterstützung durch die Journalistenakademie der Konrad-Adenauer-Stiftung. 2008 Entwicklung des Sonderhefts WiWo Global Indien für die WirtschaftsWoche.
Titel: Die Fabrik des Lebens
Der Spiegel
Vita: Sandra Schulz, geboren 1975 in Berlin, aufgewachsen in Peking, studierte Politikwissenschaft in Freiburg und Berlin und berichtete als freie Journalistin aus Japan. Ausbildung an der Berliner Journalistenschule, danach drei Jahre lang Redakteurin bei „mare“, Zeitschrift der Meere, seit Mai 2008 beim „Spiegel“ im Ressort „Ausland“, schreibt dort vor allem Geschichten aus Asien, Schwerpunkt China. Ausgezeichnet unter anderem mit dem Axel-Springer-Preis und dem Helmut-Stegmann-Preis, mehrfach Veröffentlichungen im Buch des Hansel-Mieth-Preises.
Bester Beitrag in der Kategorie Online
Titel: Angriff auf Mumbai: Protokoll eines mörderischen Feldzugs
SPIEGEL ONLINE
Vita: Hasnain Kazim wurde 1974 als Sohn indisch-pakistanischer Einwanderer im niedersächsischen Oldenburg geboren und wuchs in dem Dorf Hollern-Twielenfleth im Alten Land, vor den Toren Hamburgs, sowie in Karatschi, Pakistan, auf. Nach dem Abitur entschied er sich für den Journalistenberuf, schlug aber zunächst eine Laufbahn als Marineoffizier ein, studierte Politikwissenschaft und schrieb nebenbei für das Stader Tageblatt. Nach dem Studium volontierte er bei der Heilbronner Stimme, arbeitete dort anschließend als Politikredakteur und schrieb für die Nachrichtenagentur dpa aus Neu-Delhi, Indien. Ab 2006 war er Redakteur von SPIEGEL ONLINE, seit Juli 2009 ist er Südasienkorrespondent von SPIEGEL ONLINE und SPIEGEL und lebt in Islamabad, Pakistan. Im September 2009 veröffentlichte er im Deutschen Taschenbuch Verlag das autobiografische Buch „Grünkohl und Curry“, das die Geschichte seiner Familie von Indien über Pakistan nach Deutschland erzählt.
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